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Traditionelle Chinesische Medizin (TCM )

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) unterteilt sich in verschiedene Aspekte. In der Tiermedizin kommen Akupunktur, Kräuterheilkunde und Tuina zur Anwendung.

Das Bestreben in der TCM ist immer das Tier als Ganzes zu betrachten und zu behandeln, während in der tierärztlichen Schulmedizin häufig nur einzelne Symptome/Erkrankungen im Mittelpunkt stehen und somit auch nur isoliert behandelt werden.

Lebensenergie Qi

Nach chinesischer Vorstellung dreht sich alles um die Lebensenergie Qi, die entlang von netzartigen Leitbahnen (den Meridianen) durch den ganzen Körper fließt. Im Verlauf dieser Meridiane liegen die Akupunkturpunkte, über die man bei der Behandlung auf die Lebensenergie Qi einwirken kann. Das Qi selbst besteht aus den beiden Anteilen Yin und Yang, zwei gegensätzlichen Hälften, die aber eben nur gemeinsam ein Ganzes ergeben.

Ist die Energie gleichmäßig zwischen Yin und Yang verteilt, erfreuen sich unsere Haustiere bester Gesundheit. Durch innere und äußere Störfaktoren kann dieses harmonische Gleichgewicht jedoch aus den Fugen geraten und es kommt zur Entstehung einer Erkrankung. Mittels TCM wird versucht dieses gestörte Gleichgewicht wiederherzustellen, indem die Selbstheilungskräfte des Körpers mit Akupunktur und eventuell auch Kräutertherapie aktiviert werden.

Daraus ergeben sich auch gewisse Grenzen für den Einsatz der TCM. Zum einen muss das Tier noch über ein gewisses Maß an Energie (Qi) verfügen, obwohl man auch hier mit Kräutertherapie bis zu einem gewissen Maß unterstützend eingreifen kann. Dies ist vergleichbar mit dem Bewässern eines Gartens: Mit genügend Wasser ist viel möglich, mit nur einem halben Glas voll wird es dagegen schon schwieriger.
Zum anderen können Störungen durch starke strukturelle Schäden (wie z.B. hochgradige Gelenksveränderungen) zwar positiv beeinflusst, aber nicht „geheilt“ werden.

Natürlich steht vor jeder Behandlung die Erstellung einer Diagnose sowohl aus schulmedizinischer als auch östlicher Sicht. Prinzipiell gibt es Therapieansätze für fast alle Erkrankungen.

Tiere mit folgenden Problemen sprechen besonders gut auf die Behandlungen an:

Häufig werden TCM und Schulmedizin auch kombiniert – beide „Schulen“ arbeiten mit unterschiedlichen Methoden und Ansichten, somit hat jede ihre Berechtigung und Vorteile.

Kräutertherapie

Häufig wird die Akupunktur mit chinesischen Arzneimittelmischungen ergänzt. Bei diesen Arzneimitteln handelt es sich meist um Pflanzen, manchmal aber auch um Mineralstoffe oder tierische Substanzen.

Auf Grundlage der chinesischen Diagnose eines Tieres werden diese Arzneimittel zu individuellen Mischungen kombiniert. So bekommen z.B. Tiere, die unter einer Hitzeerkrankung leiden, kühlende Kräuter. Oder Tiere mit Schmerzen auf Grund von Meridianblockaden bekommen Kräuter, die Blockaden lösen und die Meridiane offen halten.

So wie die Dauer der Akupunkturbehandlung je nach Schweregrad und Chronizität einer Erkrankung variiert, ist auch die Dauer der Kräutergabe variabel.

Hunde fressen ihre Kräutermischungen meist anstandslos mit dem Futter mit. Das funktioniert bei Katzen häufig nicht so problemlos – dann gibt es die Möglichkeit, Tropfen oder Kapseln zubereiten zu lassen.

Chinesische Kräutermischungen können auch mit schulmedizinischen Medikamenten kombiniert werden, was v.a. bei sehr schweren Erkrankungen häufig gemacht wird.

Anfahrt & Kontakt

Dr. Thomas Stöhr, Dr. Lothar Vogelsinger

Wiener Neustädter Str 17
2514 Traiskirchen

Telefon +43 2252 52544

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